Punktspiele des
Naumburger SV 1951
Saison 2009/10



Schau doch auch mal hier vorbei!
Naumburger SV 1951 I
vom 22.07.2010 - 3. Runde Sommerpokal

Punktspiele des Naumburger SV 1951 II - Saison: 2009/10

Ziel der 2. Mannschft ist wie im letzten jahr der Klassenerhalt. Viele starken Spieler wandern ab und spielen in anderen Vereinen, womit es den Naumburgern fast unmöglich wird höhere Ziel zu erreichen.

| Runde 1 | Runde 2 | Runde 3 | Runde 4 | Runde 5 | Runde 6 | Runde 7 | Runde 8 | Runde 9 |

nach oben

11.04.2010
9. Runde des Naumburger SV 1951 II
 Liga:     Landesklasse
Gegner: 1. SC Anhalt
Spielort: Bitterfeld
Ergebnis: 5:3
Kampf um den 2. Platz
Zur letzten Runde in dieser Saison musste die 2. Mannschaft des Naumburger SV 1951 nach Bitterfeld fahren, da dort die zentrale Endrunde der Landesklasse ausgetragen wurde. Für die Naumburger machte das dieses Mal keinen Unterschied, da sie sowieso ein Auswärtsspiel gegen den 1. SC Anhalt zu absolvieren hatten.
Für die Naumburger ging es im Grunde um nichts mehr, da der Aufstieg nicht mehr zu schaffen war. Andere Mannschaften trennten sich nach ca. 20 Minuten Remis und fuhren wieder nach Hause, die Naumburger wollten allerdings mehr erreichen, denn der 2. Platz war mit einem 4:4 drin.
Nach ca. einer Stunde bekamen die Naumburger schon einen kampflosen Punkt geschenkt, da der gegnerische Spieler nicht angetreten war. Zwar war dies schon mal nicht schlecht, doch haben die Naumburger schon oft schlechte Erfahrungen gemacht, wenn ihnen auf diese Art Punkte geschenkt wurden. Ein schlechtes Omen?
Kurze Zeit später trennte sich Frank Mächler, vielleicht etwas zu optimistisch, von seinem Gegner remis. Nachwuchs Oliver Franke hatte am 8. Brett seine Chance, sich zu beweisen. Leider hatte er mit seinem Gegner recht wenig Glück, da er einen sehr starken und erfahrenenen Gegner vorgesetzt bekam. Dies machte sich auch auf dem Brett bemerkbar, denn der fehlerhafte Zug b6 in der Eröffnung wurde von seinem bärenstarken Gegner gnadenlos ausgenutzt und kostete frühzeitig eine Leichfigur. Es spricht jedoch für Oliver Franke, dass er nicht resignierte und auf der Suche nach dem rettenden Anker heldenhaft weiter kämpfte.
Nach ca. 2 Stunden bot das 1. Brett, Bernd Rößler seinem Gegner remis, was allerdings abgelehnt wurde. Armin Mikolajewski stand etwas passiv aber solide. Klaus Bärthel hatte wieder mit der Zeit Probleme und musste noch 27 Züge in 39 Minuten absolvieren. Dies ist zwar für ihn in der Regel kein Problem, doch wenn die Stellung schwierig wird, kann die Zeit am Ende fehlen. Die Stellung war aber ausgeglichen, da man sich noch im Eröffnungsstadium befand. Holger Reichelt war schon einige Züge weiter und stand ebenfalls ausgeglichen. Der isolierte Bauer auf d4 gab bei Vincenc Mehner etwas zu denken, doch war auch hier die Stellung im Gleichgewicht.
Eine weitere halbe Stunde verging, bis die nächste Entscheidung anstand. Bernd Rößler kam immer mehr unter Druck und verlor das Gefühl für die Stellung. Sein Gegner nutzte dies ohne zu zögern aus und überspielte ihn recht zügig. Eine Position, in der man Bernd Rößler sehr selten sieht, da er sonst sehr solide Stellungen auf dem Brett hat. Dieses mal war es aber sein Gegner, der den Punkt für seine Mannschaft sicherte. Somit waren die Punkte wieder gleich, wobei die fehlende Figur von Oliver Franke sicherlich der nächste Punkt für die Gegner werden würde. Die Zeit von Klaus Bärthel schrumpfte indes auf zarte 13 Minuten für 22 Züge, womit auch hier die Hoffnung auf einen Blitzsieg immer mehr schrumpfte. Etwas später trennte sich Vincenc Mehner von seinem Gegner remis, da das reduzierte Material nicht mehr hergab. Was sich bei Klaus Bärthel schon andeutete wurde schmerzhafte Wahrheit, denn seine Stellung wurde immer komplizierter. Er fand folglich kaum noch die besten Züge und überschritt die Zeit. Was bisher oft gut ging, fiel ihm in dieser Runde auf die Füße. Trotzdem erreichte Klaus Bärthel in dieser Saison wieder ein gutes Ergebnis! Dann stellte auch Oliver Franke seinen verzweifelten Kampf ein und gratulierte seinem Gegner zum Sieg. Es sieht schlecht aus zu diesem Zeitpunkt, denn die Naumburger liegen recht überraschend mit 4:2 zurück und es waren gerade noch 2 Partien offen. Es mussten also noch 2 Siege her, denn anders konnte man die Niederlage nicht mehr abwenden.
Holger Reichelt traute seiner Stellung allerdings nichts mehr zu und bot trotz der Zeitnot des Gegner und sicherlich auch aus Unwissenheit über die Gesamtsituation remis. Zu seinem Glück lehnte seine Gegner völlig übermotiviert das Remis ab. Er hatte gerade noch 5 Minuten Restzeit auf der Uhr und musste noch ca. 12 Züge absolvieren. Eine Entscheidung die man nur schwer nachvollziehen kann, zumal seine Mannschaft mit der Annahme des Remis gewonnen hätte! Holger Reichelt musste also weiter spielen und es kam wie es kommen musste. Sein Gegner spielte wie vom Teufel geritten auf Matt und übersah in Zeitnot selbst das Matt. Holger Reichelt ließ sich natürlich nicht 2 mal bitten, setzte den Knockout und erhöhte das Naumburger Punktekonto auf 4:3.
Es blieb nur noch die Partie von Armin Mikolajewski offen, die allerdings nicht sehr viel versprechend aussah. Zwar konnte er noch im Trüben fischen aber schwand die Hoffnung mit jeder verstrichenen Minute immer mehr. Er versuchte alles, um seinen Gegner aufs Glatteis zu führen, doch ließ sich sein Gegner nicht beirren und setzte mit Sh6 den letzten Sargnagel und sicherte seiner Mannschaft das 5:3.
Die Naumburger fallen somit auf einen immer noch guten 3. Platz in der Gesamttabelle und haben damit sicherlich die Erwartungen mehr als erfüllt.
Bericht: rh

Einzelergebnisse der 9.Runde:
1. SC Anhalt     5:3  Naumburger SV 2
Schubert, Ralf   1:0  Rößler, Bernd
Lichey, Dustin   1:0  Mikolajewski, Armin
Windolf, Mario   -:+  Hillmann, Ralf
Klaus, Johannes  1:0  Bärthel, Klaus
Beume, Torsten   0:1  Reichelt, Holger
Horvat, Lars     ½:½  Mächler, Frank
Nguyen, Tuan     ½:½  Mehner, Vinzenz
Oswald, Michael  1:0  Franke, Oliver


Spielergebnisse der 9.Runde:
1. SC Anhalt             5:3    Naumburger SV 2
SK Dessau 93             2:5,5  SG 1871 Löberitz 2
Schachfreunde Hettstedt  4:4    SV Merseburg 2
USV Volksbank Halle 4    4:4    SG Einheit Halle
SV Sangerhausen 2        5:3    SG Chemie Wolfen


Tabellenstand nach der 9. Runde:
Platz Mannschaft Spiele MP BP
1 Schachfreunde Hettstedt 9 16 16,0
2 SG Einheit Halle 9 13 44,5
3 Naumburger SV 2 9 13 40,0
4 SV Merseburg 2 9 11 39,0
5 1. SC Anhalt 9 10 35,5
6 USV Volksbank Halle 4 9 8 35,0
7 SK Dessau 93 2 9 7 30,5
8 SV Sangerhausen 2 9 7 29,0
9 SG Chemie Wolfen 9 3 32,0
10 SG 1871 Löberitz 2 9 2 28,5

Druckversion


nach oben

21.03.2010
8. Runde des Naumburger SV 1951 II
 Liga:     Landesklasse
Gegner: SF Hettstedt I
Spielort: Hettstedt
Ergebnis: 3,5:4,5
Spitzenkampf in der Landesklasse
Zum fälligen Punktspiel musste die Zweite zu den Schachfreunden nach Hettstedt. Dort ging es im Spitzenspiel schon um den Aufstieg in die Landesliga. Beide Mannschaften waren punktgleich, doch der Gastgeber hatte mehr Brettpunkte. Ihm reichte eventuell schon ein Unentschieden. Die Domstädter wollten aber um den Aufstieg mitspielen und so entwickelten sich spannende Kämpfe.
Am Spitzenbrett holte Bernd Rößler nach 2 Stunden den ersten halben Punkt. An den anderen Brettern sah es aus Naumburger Sicht gut aus. An drei Brettern schien ein Gewinn möglich zu sein. Und so war es auch. Als erster gewann Frank Mächler seine Partie. Er gewann bei einen Mattangriff eine Figur und verwertete sie bis zum Sieg. Dann holte Armin Mikolajewski den zweiten Punkt. Er konnte seine Gegnerin bereits aus der Eröffnung unter Druck setzen. Verstärke seine Angriffe und gewann im Finale noch eine Figur, was der Sieg war. 2,5:0,5 stand es nun für die Gäste aus der Domstadt. Doch der Gastgeber konterte. Vinzenz Mehner musste seine Partie verloren geben. Aber die NSV Mannschaft schlug wieder zurück. Klaus Bärthel verzauberte seinen Gegner. Erst ein Turmopfer dann ein Doppelschach mit Mattangriff und schon stand es 3,5:1,5. Jetzt schien alles möglich. Jedoch kämpfte der Gastgeber und holte den nächsten Punkt. Andreas Schlag musste sich seinen Gegner beugen. Nach Bauernverlust im Mittelspiel wurde der Druck zu groß und die Aufgabe war die Folge. Holger Reichelt bekam Zeitprobleme und damit war die Niederlage vor programmiert. Als letzter spielte Ralf Hillmann. In seiner Partie sah es lange Zeit nach remis aus. Doch dann riskierte er zuviel und verlor die Partie noch.
Mit 3,5:4,5 musste die zweite ihre erste Niederlage einstecken. Doch können sie in der letzten Runde beruhigt um den zweiten Platz kämpfen.
Bericht: am

Einzelergebnisse der 8.Runde:
Schachfreunde Hettstedt  4,5:3,5   Naumburger SV 2
 Schalk                    ½:½     Rößler
 Michael                   1:0     Schlag
 Hofmann                   0:1     Mikolajewski
 Friedrich, K.             1:0     Hillmann
 Kunth                     0:1     Bärthel
 Kaczmarek                 1:0     Reichelt
 Friedrich, J.             0:1     Mächler
 Wagner                    1:0     Mehner


Spielergebnisse der 8.Runde:
Schachfreunde Hettstedt  4,5:3,5   Naumburger SV 2
SG Chemie Wolfen         3,5:4,5   SK Dessau 93 2
SG Einheit Halle           5:3     1.SC Anhalt
SV Merseburg 2             6:2     SV Sangerhausen 2
SG 1871 Löberitz 2       3,5:4,5   USV Volksbank Halle 4


Tabellenstand nach der 8. Runde:
Platz Mannschaft Spiele MP BP
1 Schachfreunde Hettstedt 8 15 42,0
2 Naumburger SV 2 8 13 37,0
3 SG Einheit Halle 8 12 40,5
4 SV Merseburg 2 8 10 35,0
5 1. SC Anhalt 8 8 30,5
6 USV Volksbank Halle 4 8 7 31,0
7 SK Dessau 93 2 8 7 28,0
8 SV Sangerhausen 2 8 5 24,0
9 SG Chemie Wolfen 8 3 29,0
10 SG 1871 Löberitz 2 8 0 23,0

Druckversion


nach oben

28.02.2010
7. Runde des Naumburger SV 1951 II
 Liga:     Landesklasse
Gegner: SG Einheit Halle I
Spielort: Naumburg
Ergebnis: 4,5:3,5
Geht der Kampf um die Tabellenführung weiter?
Am letzten Tag im Februar, am 28.02.2010, hatten die Naumburger Schachspieler der 2. Mannschaft ein Heimspiel im neuen Spiellokal, im Euroville.
Zu Gast waren die Schächer der SG Einheit Halle, die mit gerade einmal einen Zähler Minus, auf Platz 3 hinter den Naumburgern lagen. Die Naumburger liegen weiterhin punktgleich, aber mit der schlechteren Brettwertung auf Platz 2 hinter den sehr stark aufspielenden Schachfreunden aus Hettstedt.
Alles deutete auf einen spannenden Kampf, da die Spieler vom SG Einheit Halle alles daran setzten, um die Naumburger vom 2. Tabellenplatz zu stoßen. Es begann jedoch recht friedlich, denn Holger Reichelt trennte sich nach schon einer Stunde Spielzeit Remis. Hier wollte sich offenbar keiner weh tun, so dass die Partie recht schnell verflachte und das Remis der logische Ausgang war.
Eine weitere Stunde später gab Ralf Hillmann plötzlich sein Partie auf, da er einmal mehr eine Kombination seines Gegners übersehen hatte. Weitere 50 Minuten später trennte sich Armin Mikolajewski von seinem Gegner remis. Wie so oft wiegte Klaus Bärthel seinen Gegner mit seinem langsamen Spiel in Sicherheit. Allerdings war die Lage seines Gegners alles andere als sicher, was der stürmische Angriff nochmals klar unterstrich. Als sein Gegner dann einen Zug vor dem Matt stand, reichte er Klaus Bärthel zur Aufgabe die Hand. Somit stand es wieder ausgeglichen bei den Gesamtpunkten. In der Zwischenzeit hatte Martin Schieferdecker einen Bauern bei seinem Gegner einkassiert. Leider hatte er aber nach dem Bauernraub eine recht windige Stellung und bot seinem Gegner Remis. Sichtlich erleichtert nahm sein Gegner das Remisgebot an. Wenig später trennte sich auch Bernd Rößler von seinem sicherlich recht unbequemen Gegner remis. Mit dem Glück des Tüchtigen gewinnt dann plötzlich Peter Freitag sein Partie. Er hatte zwar einen Bauern weniger und obendrein noch eine schlechte Stellung, doch schaffte es sein Gegner nicht, die ersten 40 Züge in der vorgegebenen Zeit zu absolvieren. Dieser wichtige Sieg bringt die Naumburger nun am Ende noch auf die Siegesstraße. Der Gegner von Frank Mächler versuchte alles, um den drohenden Verlust der Mannschaft mit einem Sieg noch abzuwenden. Doch Frank Mächler trotze allen Gewinnversuchen, bis sein Gegner entnervt in das Remis einwilligte.
Die Naumburger gewinnen mit viel Glück auch diese Begegnung und bleiben auf Tuchfühlung mit dem Tabellenersten. In der nächsten Runde kommt es dann zum Spiel der Spiele. Die Naumburger treffen dann auf den Tabellenführer aus Hettstedt. Der Kampf um die Tabellespitze wird also weiter gehen.
Bericht: rh

Einzelergebnisse der 7.Runde:
Naumburger SV 2         4,5:3,5  SG Einheit Halle
  Rößler, Bernd           ½:½    Schellmann, Frank
  Mikolajewski, Armin     ½:½    Winning, Klaus
  Hillmann, Ralf          0:1    Meißner, Rüdiger
  Schieferdecker, Martin  ½:½    Richter, Andreas
  Bärthel, Klaus          1:0    Nitsch, Thomas
  Reichelt, Holger        ½:½    Senebald, Roland
  Mächler, Frank          ½:½    Naumann, Frank
  Freitag, Peter          1:0    Berger, Jürgen


Spielergebnisse der 7.Runde:
Naumburger SV 2        4,5:3,5  SG Einheit Halle
USV Volksbank Halle 4    4:4    SG Chemie Wolfen
SV Sangerhausen 2        2:6    Schachfreunde Hettstedt
1. SC Anhalt           5,5:2,5  SG 1871 Löberitz 2
SK Dessau 93 2           4:4    SV Merseburg 2


Druckversion


nach oben

24.01.2010
6. Runde des Naumburger SV 1951 II
 Liga:     Landesklasse
Gegner: SV Sangerhausen II
Spielort: Sangerhausen
Ergebnis: 4:4
Kann 2. Mannschaft die Tabellenspitze behaupten?
Zum fälligen Punktspiel in der 6. Runde der Landesklasse musste das zweite Team nach Sangerhausen, um gegen die zweite vom SV anzutreten.
Nach 5 siegreichen Spielen wollte man diese Serie nicht umstossen. Allerdings waren die Rosenstädter dazu nicht bereit. Nach 2 Stunden Spielzeit stand es schon 2:0 für die Gastgeber. Unser bisheriger Punktesammler Frank Mächler musste diesmal eine deutliche Niederlage einstecken. Irgendwie kamen 3 Bauern abhanden und kein Gegenspiel war da. Auch bei Vinzenz Mehner fehlte etwas. Nach Qualitätsverlust ging es bergab. Auch sonst sah es bis dahin bei den Domstädtern nicht rosig aus. Lediglich am Spitzenbrett hatte Bernd Rössler einen Bauern mehr. Doch mit Dame, Turm und Läufer war der Gewinn recht schwierig. Aber nach gut 3 Stunden konnte er mehr Druck machen und seine Gegnerin noch bezwingen. Auch bei Armin Mikolajewski sah es mittlerweile etwas günstig aus. Allerdings hatten beide Spieler die Schwerfiguren auf dem Brett. Nach einen für den Naumburger günstigen Turmabtausch war dann diese Partie auch gewonnen. Zu diesen Zeitpunkt hatte Klaus Bärthel wieder mal Zeitprobleme. Und auch Holger Reichelt patzte gewaltig. Beide Türme msste er gegen zwei Leichtfiguren geben. Obwohl er weiter kämpfte wurde die Partie als Verlusst eingeschätzt. So musste Andreas Schlag weiterkämpfen, obwohl seine Stellung auch nur nach Remis aussah. Ersatzspieler Hans Joachim Trottnow erkämpfte einen halben Punkt. Mehr gab die Stellung auch nicht her. Nach geschafter Zeitkontrolle hatte Klaus einen Bauern weniger, doch in einen Turmendspiel mit zwei gegen drei Bauern war die Punkteteilung immer noch machbar. Bei Andreas sah es dagegen immer besser aus. Sein Gegner opferte die Qualität mit einen guten Springer im Zentrum. Doch anstatt sich im Zentrum festzusetzen vergalopolierte er sich und die Partie war zu gunsten des Domstädters entschieden. Nun fehlte noch ein halber Punkt und den holte noch Klaus. Die letzte Partie gab dann Holger auch auf.
Mit dem Unentschieden müssen die Naumburger zufrieden sein, denn es sah sogar nach einer Niederlage aus.
Bericht: am

Einzelergebnisse der 6.Runde:
Naumburger SV 2    4,0 : 4,0  SV Sangerhausen 2
Rössler               1:0     Banisch
Schlag                1:0     Markus, N
Mikolajewski          1:0     Ellemann
Bärthel               ½:½     Korte
Reichelt              0:1     Munzert
Mächler               0:1     Sieber
Mehner                0:1     Schwebbach
Trottnow              ½:½     Markus, R


Spielergebnisse der 6.Runde:
SV Sangerhausen 2         4:4    Naumburger SV 2
SV Merseburg 2            4:4    USV Volksbank Halle 4
SG 1871 Löberitz 2        2:6    SG Einheit Halle
Schachfreunde Hettstedt   6:2    SK Dessau 93 2
SG Chemie Wolfen        3,5:4,5  1. SC Anhalt


Tabellenstand nach der 6. Runde:
Platz Mannschaft Spiele MP BP
1 Schachfreunde Hettstedt 6 11 31,5
2 Naumburger SV 2 6 11 29,0
3 SG Einheit Halle 6 10 32,0
4 SV Merseburg 2 6 7 25,0
5 1. SC Anhalt 6 6 22,0
6 SV Sangerhausen 2 6 5 20,0
7 USV Volksbank Halle 4 6 4 22,5
8 SK Dessau 93 2 6 4 19,5
9 SG Chemie Wolfen 6 2 21,5
10 SG 1871 Löberitz 2 6 0 17,0

Druckversion


nach oben

13.12.2009
5. Runde des Naumburger SV 1951 II
 Liga:     Landesklasse
Gegner: SG 1871 Löberitz 2
Spielort: Naumburg
Ergebnis: 5:3
Nur der Sieg zählt
Am Sonntag, den 13.12.2009, hatten die Naumburger Schach-Spieler der 2. Mannschaft den SG 1871 Löberitz 2 zu Gast. Die Naumburger waren in dieser 5. Runde die klaren Favoriten und man konnte von einem klaren Sieg ausgehen. Vor dem Sieg kommt allerdings noch ein gutes Stück Arbeit. Das sollte alles andere als leicht werden, denn die Löberitzer wollten sich trotz geschwächter Mannschaft nicht kampflos ergeben.
Die ersten beiden Stunden passiert recht wenig. Sogar das sonst übliche 1. Remis blieb aus. Ein Zeichen dafür, das erbittert gekämpft wurde. Auf den Brettern sah es aber recht gut für die Naumburger aus. Vincenc Mehner stand auf Gewinn, Ralf Hillmann hatte klaren Vorteil und die restlichen Bretter standen zumindest nicht schlechter. Dann kam jedoch der 1. Knaller, denn Ralf Hillmann stellte in klar besserer Stellung - einmal mehr - eine Figur ein. Selbst im Trüben konnte man nicht mehr fischen, da durch den Figurenverlust auch gleich Matt drohte. 0:1 für die Gäste!
Beflügelt von seiner letzten Partie fegte Vincenc Mehner seinen Gegner vom Brett und setzte ihn kurzer Hand Matt und glich die Schlappe von Ralf Hillmann wieder aus.
Armin Mikolajewski hatten nach ca. 3 Stunden einen Bauern weniger und stand nicht wirklich gut. Bernd Rößler hatte dagegen einen Bauern mehr und hatte seinen Gegner im festen Griff. Klaus Bärthel hatte, wie immer, sehr wenig Zeit auf der Uhr und musste noch 20 Züge in 11 Minuten absolvieren. Sicher keine gute Voraussetzung für einen ganzen Punkt.
Frank Mächler und auch Holger Reichelt standen leicht besser, hatten jedoch noch nichts Konkretes. Andreas Schlag hatte seinen Gegner im Griff und hatte eine starke Initiative. Dann kamen jedoch die Löberitzer wieder nach vorn, denn Armin Mikolajewski stellte in schwieriger Stellung ebenfalls eine Figur ein und gab sofort auf. Klaus Bärthel hatte während dessen seine schon knappe Bedenkzeit nochmals halbiert und führte lediglich 4 Züge in 5 Minuten aus. Somit blieben ihm nur noch 6 Minuten für 16 Züge! Frank Mächler setzte seine Gegnerin immer mehr unter Druck. Holger Reichelt wurde in der Zwischenzeit offenbart, dass auch er auf Gewinn spielen muss, da den Naumburgern der Verlust drohte. Die Gegnerin von Frank Mächler hielt dem Druck nicht mehr stand und gab einen Turm für einen Läufer, um den Druck abzuschütteln. Doch es half nichts und es gingen nach und nach immer mehr Bauern verloren. Sie reichte dem Naumburger entmutigt die Hand und gratulierte ihm zum Sieg.
Immerhin, es stand nun 2:2, doch was auf den Brettern stand, trieb den Zuschauern die Tränen in die Augen. Allen voran Klaus Bärthel, er zockte mit 2 Minuten auf der Uhr, stand allerdings mit 2 Mehr-Bauern auf Gewinn. Doch mit so wenig Zeit war die Fehlerquote sehr sehr hoch. Andreas Schlag überzog seine Stellung und fand die wohl gewinnbringende Turmverdopplung auf der offenen g-Linie nicht. Statt dessen opferte er mutig einen Läufer und wollte seinen Gegner so zur Strecke bringen. Doch leider hatte seine Kombination ein Loch und er konnte seinen Angriff nicht zum gewinnbringenden Ende führen. Mit so viel Material weniger machte der Widerstand keinen Sinn mehr und er gab seine Partie auf.
3:2 stand es nun für die Gäste. Holger Reichelt stand zu dieser Zeit zwar besser und hatte einen Bauern mehr, Klaus Bärthel hatte jedoch nur noch Sekunden für seine letzten Züge bis zur Zeitkontrolle. Einmal mehr schaffte Klaus Bärthel aber 40 Züge in der vorgegebenen Zeit und erhielt wieder ein ganze Stunde zusätzlich für die restliche Partie. Da er trotz Zeitnot sein gewonnenes Mehrmaterial behalten konnte, wollte sein Gegner sich die technische Abwicklung zum Gewinn nicht mehr zeigen lassen und gab auf - im Gegensatz zu Bernd Rößlers Gegner, der lange mit schlappen 3 Bauern weniger weiter spielte. Bernd Rößler behielt aber die Ruhe und trug die Partie solide ab. Auch Holger Reichelt ließ ebenfalls nichts mehr anbrennen und brachte seinen vollen Punkt sicher nach Hause.
Der 5:3 Sieg der Naumburger gibt nicht die Dramatik dieser Runde wieder, denn es wurde sehr hart gekämpft. Ein Beleg dafür ist sicher auch, dass keine Partie remis endete.
Etwas überraschend kommt dagegen das 4:4 der bisherigen Tabellenführer Schachfreunde Hettstedt. Sie müssen damit die alleinige Tabellenspitze den Naumburgern überlassen. Das bringt natürlich Würze in den Kampf um den Aufstieg.
Bericht: rh

Einzelergebnisse der 5.Runde:
Naumburger SV 2    5,0 : 3,0  SG 1871 Löberitz 2
Rößler, Bernd         1:0     Franke, Roland
Schlag, Andreas       0:1     Münzberg, Stephan
Mikolajewski, Armin   0:1     Fenske, Klaus-Dieter
Hillmann, Ralf        0:1     Dr. Liesigk, Reinhard
Bärthel, Klaus        1:0     Daus, Christian
Reichelt, Holger      1:0     Richter, Thomas
Mächler, Frank        1:0     Reiß, Josephine
Mehner, Vinzenz       1:0     Schiefke, Kevin


Spielergebnisse der 5.Runde:
Naumburger SV 2        5,0:3,0  SG 1871 Löberitz 2
1. SC Anhalt           2,0:6,0  SV Merseburg 2
SK Dessau 93 2         5,0:3,0  SV Sangerhausen 2
SG Einheit Halle 4,    5,0:3,5  SG Chemie Wolfen
USV Volksbank Halle 4  4,0:4,0  Schachfreunde Hettstedt


Tabellenstand nach der 5. Runde:
Platz Mannschaft Spiele MP BP
1 Naumburger SV 2 5 10 25,0
2 Schachfreunde Hettstedt 5 9 25,5
3 SG Einheit Halle 5 8 26,0
4 SV Merseburg 2 5 6 21,0
5 1. SC Anhalt 5 4 17,5
5 SK Dessau 93 2 5 4 17,5
7 SV Sangerhausen 2 5 4 16,0
8 USV Volksbank Halle 4 5 3 18,5
9 SG Chemie Wolfen 5 2 18,0
10 SG 1871 Löberitz 2 5 0 15,0

Druckversion


nach oben

29.11.2009
4. Runde des Naumburger SV 1951 II
 Liga:     Landesklasse
Gegner: SK Dessau 93 II
Spielort: Dessau
Ergebnis: 3,5:4,5
Packendes Finish in der 4. Runde
Zur 4. Runde im Punktspiel in der Landesklasse musste die 2. Mannschaft des Naumburger SV 1951 nach Dessau fahren. Die 2. Mannschaft vom SK Dessau war der Gastgeber und man spielte wieder im Hotel Fürst Leopold.
In dieser Runde waren die Chancen in etwa gleichwertig, da die Wertzahlen im Großen und Ganzen recht ausgeglichen waren. Daher ging man konzentriert an die Sache, denn man wollte in keinem Fall verlieren.
In dieser 4. Runde war es dieses Mal Andreas Schlag, der sich schon nach 20 Minuten mit einem Remis von seinem Gegner trennte. Er kam ungewohnt schlecht aus der Eröffnung heraus. Sein Gegner traute dem Braten offenbar nicht und bot vorsichtshalber Remis. Erstaunt und auch sehr erleichtert nahm Andreas Schlag das Gebot an, um wenigstens noch einen halben Punkt für die Naumburger zu sichern.
An den anderen Brettern hatte sich indes schon einiges getan. Bernd Rößler fiel seinen Gegner nach allen Regeln der Kunst an und erzielte auch schnell Vorteil. Ralf Hillmann kam auch sehr zügig aus der Eröffnung mit klarem Vorteil. An den restlichen Brettern wurde dagegen zäh um einen Vorteil gekämpft. Alles im allem sah es aber recht gut aus.
Nach ca. einer Stunde Spielzeit hatte Bernd Rößler dann schon den Sack zu gemacht und hatte seinen Gegner – der als Strohmann am 1. Brett eingeschoben wurde - kurz und bündig vom Brett gefegt. Zu groß war der Unterschied der Spielstärke und sein Gegner konnte dem wilden Angriff nichts entgegen setzen. Etwas später trennte sich etwas überraschend Martin Schieferdecker von seinem Gegner Remis. Hier hatte man sicherlich etwas mehr erwartet. Es ist aber nicht immer leicht, einen vermeintlich schwächeren Gegner zu besiegen. Dies sollten auch noch anderer Naumburger Spieler zu spüren bekommen. Aber auch die Dessauer hatten mit diesem Problem zu kämpfen, denn der Gegner von Frank Mächler verlor das Gefühl über seinen Zeitverbrauch und ließ in ausgeglichener Stellung die Zeit ablaufen. Er schaffte also keine 40 Züge in 2 Stunden und verlor damit völlig unerwartet die Partie. Schön für die Naumburger, denn Sie führten nun sehr deutlich mit 2,5 Punkten Vorsprung.
Es deutete sich ein klarer Sieg für die Naumburger an. Aber nichts währt ewig, so wie auch der Vorteil der Naumburger. Ralf Hillmann spielte völlig übermotiviert auf Sieg und sah einen Vorteil, wo es keinen gab. Er spielte auf Matt und übersah die Verteidigungs-Ressourcen Dg4 seines Gegners. Als er dann auch noch in schwieriger Stellung eine Figur einstellte, gab er seine Partie auf. Bei einem Stand von 2:3 für die Naumburger hatte man zwar immer noch einen großen Punktevorsprung aber was auf den Brettern stand war alles andere als erfreulich für die Naumburger.
Klaus Bärthel, Holger Reichelt und auch Vinzenz Mehner hatten alle einen Bauern weniger und standen unter Druck. Es sah also sogar eher nach einer Niederlage als nach einem Sieg aus. Dies unterstrich auch die Aufgabe der Partie von Klaus Bärthel, der das Endspiel mit einem Bauern weniger nicht halten konnte. Holger Reichelt wickelte in ein Turmendspiel ab, in dem er einen Bauern weniger hatte. Vinzenz Mehner bekam in der Zwischenzeit ein Remisangebot. Nach kurzer Rücksprache über die Gesamtsituation hieß es „Weiterspielen und zwar auf Sieg“. Sicher keine leichte Aufgabe gegen einen so starken Gegner. In der anderen noch laufenden Partie trotze Holger Reichelt allen Gewinnversuchen seines Gegners und musste nur noch den Turm hinter den gegnerischen Mehrbauern stellen und somit den gegnerischen König vom Kampfgeschehen abschneiden. Doch er erschreckte erst einmal alle Zuschauer und zog den Turm an den Rand und griff den Bauern von der Seite an. Als er den Gewinnweg des Gegners sah, erschreckte er aber selbst und stellte den Turm im nächsten Zug hinter den Bauern. Zum Glück vertrug die Stellung diesen Lapsus gerade noch so und man einigte sich nach weiteren 3 Zügen auf Remis.
Es stand nun 3,5 zu 3,5 und der Ausgang der gesamten 4. Runde lag auf den jungen Schultern von Vinzenz Mehner. Er hatte einen Bauern weniger aber dafür beachtlichen Angriff gegen den gegnerischen König. Allerdings spielte er gegen einen stärkeren und sehr erfahrenen Dessauer Spieler. Die Gefahr eines Fehlers war sehr groß und Vinzenz Mehner musste nach so langer Spielzeit sich voll konzentrieren. Zug für Zug wählte er immer wieder den richtigen und blieb weiter auf der Siegestrasse. Es war nun schon fast alles getauscht und er musste äußerst genau spielen, da die Gefahr des Remis sehr hoch war. Der Gegner stellte ihm indes eine raffinierte Falle, die, wenn er sie betrat, ins Patt - also Unentschieden - führen würde. Er umschiffte diese Patt-Falle aber gekonnt mit Dg1 und drohte statt dessen mit Matt, welches der Gegner nicht mehr verhindern konnte.
Alle Naumburger atmeten erleichtert auf und der Jubel über den schönen Sieg von Vinzenz Mehner aber auch der knappe Sieg der Mannschaft war groß.
Was für ein spannendes Finish in dieser 4. Runde! Die Naumburger gewinnen nach spannenden und überraschenden Wendungen mit 3,5:4,5 gegen SK Dessau 2. In der Gesamt-Tabelle fallen die Naumburger aber trotz Sieg auf den 2. Platz, da die Schachfreunde Hettstedt den 1. SFC Anhalt mit einem klaren 6,5:1,5 deklassierten und nun eine bessere Brettwertung als die Naumburger haben. Dies zeigt was noch zukünftig auf die Naumburger zu kommen kann, denn auch sie müssen noch gegen den Favoriten Hettstedt antreten
Die Luft ist dünn an der Spitze...
Bericht: rh

Einzelergebnisse der 4.Runde:
SK Dessau 93 2     3,5:4,5  Naumburger SV 2
Bidsila, Andrej      0:1    Rößler, Bernd 
Hübner, Walter       ½:½    Schlag, Andreas
Lübeck, Wolfgang     1:0    Hillmann, Ralf
Pannier, Thomas      ½:½    Schieferdecker, Martin
Mirschinka, Oliver   1:0    Bärthel, Klaus
Sonntag, Sven        ½:½    Reichelt, Holger
Thom, Michael        0:1    Mächler, Frank
Pauly, Rolf          0:1    Mehner, Vinzenz


Spielergebnisse der 4.Runde:
SK Dessau 93 2           3,5:4,5  Naumburger SV 2
Schachfreunde Hettstedt  6,5:1,5  1. SC Anhalt
SG Chemie Wolfen         5,5:2,5  SG 1871 Löberitz 2
SV Sangerhausen 2        2,5:5,5  USV Volksbank Halle 4
SV Merseburg 2           3,0:5,0  SG Einheit Halle


Tabellenstand nach der 4. Runde:
Platz Mannschaft Spiele MP BP
1 Schachfreunde Hettstedt 4 8 21,5
2 Naumburger SV 2 4 8 20,0
3 SG Einheit Halle 4 6 21,5
4 1. SC Anhalt 4 4 15,5
5 SV Merseburg 2 4 4 15,0
6 SV Sangerhausen 2 4 4 13,0
7 USV Volksbank Halle 4 4 2 14,5
8 SG Chemie Wolfen 4 2 14,5
9 SK Dessau 93 2 4 2 12,5
10 SG 1871 Löberitz 2 4 0 12,0

Druckversion


nach oben

15.11.2009
3. Runde des Naumburger SV 1951 II
 Liga:     Landesklasse
Gegner: Chemie Wolfen
Spielort: Naumburg
Ergebnis: 5,5:2,5
Durch Aufgeben hat noch keiner gewonnen!
Zur 3. Runde der Landesklasse hatten die Naumburger Spieler der 2. Mannschaft die Mannschaft SG Chemie Wolfen zu Gast. Die Naumburger sollten in dieser Begegnung als Favoriten gelten, da sie an fast allen Brettern die Spieler mit den höheren Wertzahlen vorweisen konnten.
Allerdings sollten die Wolfener Spieler nicht unterschätzt werden, da diese Mannschaft auch schon andere Favoriten zu Fall gebracht hat. Für die Naumburger Mannschaft ging es dagegen um nicht weniger als um den vorzeitigen Klassenerhalt. Sollte man die Wolfener Mannschaft bezwingen können, wird die Naumburger Mannschaft, selbst wenn man die restlichen Begegnungen alle verlieren sollte, nicht mehr absteigen.
So fing die 3. Runde recht verhalten an und wie so oft passierte die 1. Stunde nicht viel auf den Brettern. Lediglich Frank Mächler und Holger Reichelt konnten aus der Eröffnung einen Vorteil mitnehmen. Fast schon Tradition ist, dass die erste Partie mit Remis beendet wird. Dieses mal war es Bernd Rößler der sich mit seinem Gegner auf Remis einigte. Kurze Zeit später bekam auch Armin Mikolajewski ein Remis angeboten, welches er auch in ausgeglichener Stellung an nahm. Auch der Gegner von Ralf Hillmann spielte sehr verhalten und unterdrückte alle Versuche, auf Vorteil zu spielen. Als dann alles bis auf die Schwerfiguren abgeholzt wurde, blieb auch hier nicht mehr als ein Remis übrig. Allerdings hatte sich an den hinteren Brettern etwas getan. Frank Mächler baute seinen Vorteil aus der Eröffnung weiter aus und hatte seinen Gegner im festen Klammergriff. Holger Reichelt widderte ebenfalls Beute und spielte auf Sieg. Allerdings sah es bei Klaus Bärthel einmal mehr recht knapp mit der Zeit aus, denn es blieben ihm lediglich 10 Minuten für 20 Züge. Die Fehlgriffe steigen bei so knapper Bedenkzeit doch recht beachtlich und auch Klaus Bärthel musste dem Rechnung tragen. Er ließ eine Figur stehen und der Verlust der Partie sollte hier eine klare Sache sein.
Andreas Schlag konnte allerdings einen leichten Vorteil vorweisen. Wenn alle Partien so beendet werden, wie es nach ca. 3 Stunden aussah, sollten die Naumburger knapp mit 4,5:3,5 gewinnen können. Dann gab endlich der Gegner von Frank Mächler auf und gratulierte ihm zu einer furios gespielten Partie. Wohl eine der besten Partien, die Frank Mächler in letzter Zeit gespielt hat. Etwas später zwang auch Holger Reichelt seinen Gegner zur Aufgabe und der Sieg der Naumburger - bei einem Zwischenstand von 4:2 - rückte in greifbare Nähe.
Alle glaubten nun, dass Klaus Bärthel mit kaum noch Zeit auf der Uhr und einer Figur weniger auf dem Brett verlieren würde. Er sagte sich jedoch „Durch Aufgeben hat noch keiner gewonnen“ und spielte unverdrossen weiter. Es passiert nun das Undenkbare, denn sein Gegner verliert die Nerven, revanchierte sich für den Fehler vor einigen Zügen und legte sogar noch einen Fehler drauf. Man glaubt es kaum aber mit dem Glück des Tüchtigen, gewinnt Klaus Bärthel sein Partie und ließ einen betrübten Wolfener Spieler zurück.
Da die Wolfener nun nicht mehr gewinnen konnten, einigten sich Andreas Schlag und sein Gegner remis.
Somit gewinnen die Naumburger mit 5,5:2,5, sichern sich so den Klassenerhalt und nehmen vorerst den 1. Platz in der Gesamttabelle ein.
Da die dicken Brocken in den nächsten Runden aber erst kommen, wird der 1. Platz sicherlich nur vorübergehend sein. Allerdings, „Durch Aufgeben hat noch keiner gewonnen“
Bericht: rh

Einzelergebnisse der 3.Runde:
Naumburger SV 2       5,5:2,5  SG Chemie Wolfen
Rößler, Bernd           ½:½    Mennicke, Gerd
Schlag, Andreas         ½:½    Welsch, Dr. Holger
Mikolajewski, Armin     ½:½    Wegner, Rainer
Hillmann, Ralf          ½:½    Wust, Roland
Schieferdecker, Martin  ½:½    Schwager, Kurt
Bärthel, Klaus          1:0    Wildau, Gerd
Reichelt, Holger        1:0    Lehmann, Simon
Mächler, Frank          1:0    Krause, Hans-Jürgen


Spielergebnisse der 3.Runde:
Naumburger SV 2        5,5:2,5  SG Chemie Wolfen
SG Einheit Halle       3,5:4,5  Schachfreunde Hettstedt
USV Volksbank Halle 4  3,0:5,0  SK Dessau 93 2
SG 1871 Löberitz 2     3,5:4,5  SV Merseburg 2
1. SC Anhalt           3,5:4,5  SV Sangerhausen 2


Tabellenstand nach der 3. Runde:
Platz Mannschaft Spiele MP BP
1 Naumburger SV 2 3 6 15,5
2 Schachfreunde Hettstedt 3 6 15,0
3 SG Einheit Halle 3 4 16,5
4 1. SC Anhalt 3 4 14,0
5 SV Merseburg 2 3 4 12,0
6 SV Sangerhausen 2 3 4 10,5
7 SK Dessau 93 2 3 2 9,0
8 SG 1871 Löberitz 2 3 0 9,5
9 USV Volksbank Halle 4 3 0 9,0
9 SG Chemie Wolfen 3 0 9,0

Druckversion


nach oben

18.10.2009
2. Runde des Naumburger SV 1951 II
 Liga:     Landesklasse
Gegner: USV Halle IV
Spielort: Halle Neustadt
Ergebnis: 3:5
Eine spannende 2. Runde
Am Sonntag den 18.10.2009 reiste die 2. Mannschaft des Naumburger Schachvereins nach Halle. Dort war man bei USV Halle 4 zu Gast, was wie immer eine spannende Runde versprach.
In der ersten Stunde baute man sich vorsichtig auf und es war kein wirklicher Vorteil zu erkennen. Weitere 30 Minuten später sah es jedoch schon besser für die Naumburger aus, denn Frank Mächler gewann die Qualität und hatte zusätzlich noch eine klar bessere Stellung. Auf den restlichen Brettern sah es überwiegend ausgeglichen aus. Lediglich Ralf Hillmann, der mit dem 2. Zug g4 schon theoretisches Neuland betrat, hatte seinen Gegner im festen Klammergriff. Dafür hatte Karoly Gabriel am 8. mit einigen Problemen zu kämpfen, da er in der Eröffnung nicht den richtigen Plan fand.
Etwas später einigte sich Holger Reichelt mit seinem Gegner Remis, da er seiner Stellung nicht mehr vertraute. Dem machte es dann auch Mannschaftsboss Vinzenz Mehner gleich, womit es nach ca. 2 Stunden 1:1 stand.
Frank Mächler hatte zwischenzeitlich noch einige Bauern einkassiert und es wurde für seinen Gegner höchste Zeit aufzugeben. Klaus Bärthel's Gegner übersah eine Kombination und stand plötzlich vor dem Matt. Da es kein Entrinnen mehr gab, warf er das Handtuch und gratulierte dem Naumburger zum vollen Punkt. Der Gegner von Ralf Hillmann sah sich genötigt, ein strategisches Opfer zu bringen, um den Klammergriff zu lösen. Dieses schöne Opfer zwang Ralf Hillmann in die Defensive und es wurde noch mal spannend.
Armin Mikolajewski hatte sich einen Mehrbauern erkämpft, stand jedoch in einem Endspiel mit ungleichfarbigen Läufern, womit das Remis hier der logische Ausgang war. Andreas Schlag trennte sich ebenfalls Remis, da die Stellung nicht mehr her gab. Es stand nun 2:4 für die Naumburger und es war keineswegs klar, ob die Naumburger noch einen halben Punkt landen könnten.
Karoly Gabriel wickelte falsch ab und stand vor einem Scherbenhaufen. Die Aufgabe der Partie und das 3:4 waren die Folge. Es hing nun wie so oft an der letzten noch laufenden Partie.
Der Gegner von Ralf Hillmann stand bedrohlich auf Matt, hatte aber ebenfalls einen starken Angriff. Doch Ralf Hillmann wehrte alle Gewinnversuche ab und setzte mit Th2 den letzten Sargnagel.
Die Naumburger gewinnen diese spannende Runde mit 3:5 und liegen in der Gesamttabelle auf den soliden 4.Rang.
Bericht: rh

Einzelergebnisse der 2.Runde:
USV Volksbank Halle 4   3,0:5,0  Naumburger SV 2
Gröger, Stefan            ½:½    Schlag, Andreas
Nowak, Stefan             ½:½    Mikolajewski, Armin
Dr. Reinemann, Günter     0:1    Hillmann, Ralf
Gröger, Eric              0:1    Bärthel, Klaus
Bozek, Volker             ½:½    Reichelt, Holger
Schätzke, Reiner          0:1    Mächler, Frank
Vogler, Ursula            ½:½    Mehner, Vinzenz
Seidler, Henning          1:0    Gabriel, Karoly


Spielergebnisse der 2.Runde:
USV Volksbank Halle 4      3:5    Naumburger SV 2
SV Sangerhausen 2        1,5:6,5  SG Einheit Halle 
SV Merseburg 2           4,5:3,5  SG Chemie Wolfen
SK Dessau 93 2           2,5:5,5  1. SC Anhalt
Schachfreunde Hettstedt  5,5:2,5  SG 1871 Löberitz 2


Tabellenstand nach der 2. Runde:
Platz Mannschaft Spiele MP BP
1 SG Einheit Halle 2 4 13,0
2 1. SC Anhalt 2 4 10,5
2 Schachfreunde Hettstedt 2 4 10,5
4 Naumburger SV 2 2 4 10,0
5 SV Merseburg 2 2 2 7,5
6 SV Sangerhausen 2 2 2 6,0
7 SG Chemie Wolfen 2 0 6,5
8 SG 1871 Löberitz 2 2 0 6,5
8 USV Volksbank Halle 4 2 0 6,0
10 SK Dessau 93 2 2 0 4,0

Druckversion


nach oben

20.09.2009
1. Runde des Naumburger SV 1951 II
 Liga:     Landesklasse
Gegner: SV Merseburg II
Spielort: Naumburg
Ergebnis: 5:3
Eröffnungs-Derby im Euroville
Beim Schach ist es wieder soweit, denn die neue Saison -Punktspiele Männer- ist eröffnet. Die Naumburger hatten dieses mal Heimrecht, spielten jedoch nicht wie in den letzten Jahren in der Sülze in Merseburg, sondern in Naumburg. Alle Naumburger Mannschaften, die ein Heimspiel hatten -abgesehen von der 1. Mannschaft...- spielten diese Runde im neuen Spiellokal im Euroville.

Zwar zieht der Naumburger Schachverein erst im nächsten Jahr um, doch sollten die Mannschaften schon ein Testspiel im Euroville absolvieren, um später keine bösen Überraschungen zu erleben. Doch die Befürchtungen lösten sich schnell auf, denn solch schöne Räumlichkeiten sieht man selten, wenn es um Vereinslokale geht. Das Euroville präsentierte sich mit hellen und sehr gepflegten Räumen sowie mit netter Bedienung und humanen Preisen für Getränke und Essen. Dies weckt die Vorfreude auf das, was da noch kommen wird von wohl allen Naumburger Schachspielern. Es besteht dann wohl auch keinerlei Gründe mehr, wieso nicht alle Mannschaften zusammen ihre Punktspiele absolvieren können!

In dieser ersten Runde waren die Spieler der 2. Mannschaft aus Merseburg zu Gast, die offenbar auch vom Ambiente beeindruckt waren. Wie gewohnt ging es recht ruhig gegen die Merseburger zu und nach wenigen Zügen wurde schon das Remis zwischen Ralf Hillmann und seinem Gegner vereinbart. Als nächstes steuerte Armin Mikolajewski ein Remis bei, so wie auch Andreas Schlag nicht mehr als ein Remis gegen seinen zähen Gegner erreichte.
Nach ca. 2 Stunden trennte sich auch Klaus Bärthel von seinem Gegner Remis und es deutet sich langsam ein 4:4 an. Doch Vinzenz Mehner machte es spannend, denn er stellte einen Bauern ein und hatte dafür wohl auch nicht genügend Gegenspiel. Bernd Rößler und Holger Reichelt waren dem nach genötigt, auf Gewinn zu spielen, um nicht mit der gesamten Mannschaft zu verlieren. Als sich dann auch noch Frank Mächler mit einem Remis trennte wurde es knapp für die Naumburger. Holger Reichelt hatte einen nur kleinen aber dauerhaften Vorteil und suchte verzweifelt nach dem Gewinn. Dann schlug aber erst einmal Bernd Rößler zu und machte mit einem Sieg wieder Hoffnung auf den Gesamtsieg. Mit dem Glück des Tüchtigen gewann Vinzenz Mehner aber wieder die Oberhand, da sein Gegner einen fetten Patzer machte und den Gewinn weg warf . Der Weg zum Sieg war aber noch weit und Vinzenz fand nicht den richtigen Weg im Endspiel, um den 2. Sieg zu sichern. Auch er musste sich -wie so viele vor ihm- mit einem Remis zufrieden geben.
Es stand nun 4:3 für die Naumburger und es blieb noch ein Partie offen. Wie so oft war es wieder Holger Reichelt, der seinen Gegner bis zum Ende knetete. Aus seinem leichten Stellungsvorteil ist aber nun ein sehr interessantes Endspiel geworden, in dem er 2 leichte Figuren gegen 2 weit vorgerückte Freibauern hatte.
Wer denkt – nun 2 Figuren mehr muss doch reichen – irrte gewaltig, denn es mussten einzige Züge gefunden werden, um nicht sogar zu verlieren, da die Freibauern vom König unterstützt wurden und die Bauern nur noch 2 bzw. 3 Felder vor der Umwandlung standen.
Holger Reichelt spielte aber konzentriert und münzte seinen gewaltigen materielle Vorteil in einen Sieg um.
Die Naumburger gewinnen das Auftakt-Derby mit 5:3 und haben einen wichtigen Sieg für den Klassenerhalt eingefahren.
Bericht: rh

Einzelergebnisse der 1.Runde:
Naumburger SV 2      5:3   SV Merseburg 2
Rößler, Bernd        1:0   Wiegand, Ronny
Schlag, Andreas      ½:½   Romanow, Werner
Mikolajewski, Armin  ½:½   Büscher, Sven
Hillmann, Ralf       ½:½   Grehl, Tino
Bärthel, Klaus       ½:½   Litzkendorf, Joachim
Reichelt, Holger     1:0   Sinner, Udo
Mächler, Frank       ½:½   Rudolph, Dieter
Mehner, Vinzenz      ½:½   Heynatz, Jürgen


Spielergebnisse der 1.Runde:
1. SC Anhalt          5:3    USV Volksbank Halle 4
SG 1871 Löberitz 2  3,5:4,5  SV Sangerhausen 2
Naumburger SV 2       5:3    SV Merseburg 2
SG Einheit Halle    6,5:1,5  SK Dessau 93 2
SG Chemie Wolfen      3:5    Schachfreunde Hettstedt


Tabellenstand nach der 1. Runde:
Platz Mannschaft Spiele MP BP
1 SG Einheit Halle 1 2 6,5
2 1. SC Anhalt 1 2 5,0
2 Schachfreunde Hettstedt 1 2 5,0
2 Naumburger SV 2 1 2 5,0
5 SV Sangerhausen 2 1 2 4,5
6 SG 1871 Löberitz 2 1 0 3,5
7 USV Volksbank Halle 4 1 0 3,0
7 SV Merseburg 2 1 0 3,0
7 SG Chemie Wolfen 1 0 3,0
10 SK Dessau 93 2 1 0 1,5

Druckversion


Mannschaftsaufstellung:

Brett
1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
11
12
13
14
15
16
17
18
19
20
Spieler
Rößler, Bernd
Schlag, Andreas
Kluge, Steffen
Mikolajewski, Armin
Hillmann, Ralf
Schieferdecker, Martin
Bärthel, Klaus
Reichelt, Holger
Werner, Klaus-Dieter
Mächler, Frank
Mehner, Vinzenz
Freitag, Peter
Rösiger, Peter
Schmeißer, Jens
Trottnow, Hans-Joachim
Redlich, Uwe
Franke, Oliver
Schmidt, Christian
Gabriel, Karoly
Pörnig, Hubertus




Gesamttabelle:

Nr. Mannschaft 01 02 03 04 05 06 07 08 09 10   Sp. MP BP Pl.
01 1. SC Anhalt L 5,0 5,5 3,5 1,5 2,0 4,5 5,5 3,0 5,0 9 10 35,5 5
02 USV Volksbank Halle 4 3,0 A 3,0 5,5 4,0 4,0 4,0 4,5 4,0 3,0 9 8 35,0 6
03 SK Dessau 93 2 2,5 5,0 N 5,0 2,0 4,0 4,5 2,5 1,5 3,5 9 7 30,5 7
04 SV Sangerhausen 2 4,5 2,5 3,0 D 2,0 2,0 5,0 4,5 1,5 4,0 9 7 29,0 8
05 Schachfreunde Hettstedt 6,5 4,0 6,0 6,0 E 4,0 5,0 5,5 4,5 4,5 9 16 16,0 1
06 SV Merseburg 2 6,0 4,0 4,0 6,0 4,0 S 4,5 4,5 3,0 3,0 9 11 39,0 4
07 SG Chemie Wolfen 3,5 4,0 3,5 3,0 3,0 3,5 K 5,5 3,5 2,5 9 3 32,0 9
08 SG 1871 Löberitz 2 2,5 3,5 5,5 3,5 2,5 3,5 2,5 L 2,0 3,0 9 2 28,5 10
09 SG Einheit Halle 5,0 4,0 6,5 6,5 3,5 5,0 4,5 6,0 A 3,5 9 13 44,5 2
10 Naumburger SV 2 3,0 5,0 4,5 4,0 3,5 5,0 5,5 5,0 4,5 S 9 13 40,0 3




Archiv Punktspiele - Naumburger SV 1951 II: